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IRONMAN Hawaii

Meine 6.Teilnahme beim IRONMAN Hawaii habe ich mir irgendwie anders vorgestellt.
Um es vorweg zu nehmen meine Vorbreitung verlief super und die Woche vorm Rennen fühlten sich die Beine von Tag zu Tag immer besser an.
Beim Laufen habe ich Magenkrämpfe bekommen und konnte somit keine Nahrung mehr zu mir nehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief mein Rennen nach Plan. Doch jetzt erst einmal von Beginn:

Das Schwimmen war wieder eine Massenschlägerei mit unter Wasser drücken, an den Beinen ziehen und einigen Schlägen. Aber dieses Kenne ich zum Glück schon aus der 2.Bundesliga. Nach guten 600m beruhigte sich das Feld und das Schwimmen wurde etwas entspannter. Nach 57:35 Minuten konnte ich die 3,86 Kilometer lange Schwimmstrecke etwas verspätet verlassen. Was mich aber nicht beunruhigte, weil die Strömung und der Wellengang etwas härter waren als sonst und somit alle Schwimmzeiten etwas langsamer waren.
… schnell gewechselt und ab aufs Rad. Erst die Stadtrunde und dann auf den Highway. Ja, Highway … irgendwie hatte ich den Highway nicht mehr so voll in Erinnerung. Ich meine nicht die Autos, sondern die Triathleten. Teilweise wurde ich in zweiter Reihe überholt und einige Athleten fanden mein Hinterrad auch sehr interessant. So ging es in RTF Manier Richtung Hawi. Das letzte Stück nach Hawi war Gegenwind und auf einmal war ich wieder alleine und überholte mehrere Athleten. Ab hier waren es nur noch 80 Kilometer zurück. Das Feld lichtete sich immer mehr. Ab den „Scenic Point“ kam wieder eine RTF Gruppe vorbei, aber ich bin einfach mein Rennen gefahren. Kontrolliert und ohne zu überpeacen. Nach 5:07 Stunden konnte ich mein Rad in der zweiten Wechselzone abgeben und die Laufschuhe anziehen. Das Lauftraining verlief in der Vorbereitung optimal und somit freute ich mich auf diesen Teil. Aber nach guten 20 Minuten bekam ich Magenkrämpfe und musste nach jeder Nahrungsaufnahme das Klo aufsuchen. So ein MIST!!! Aber aufgeben und aussteigen kam für mich nicht in Frage, somit bin gegangen, gelaufen, habe Cola getrunken und bin irgendwie nach 10:19 Stunden ins Ziel gekommen. Der Zieleinlauf war Entschädigung für die Quälerei und somit hat sich das Rennen trotzdem gelohnt.

Meine Vermutung ist, dass ich beim Schwimmen zu viel Salzwasser beschluckt habe und daher die Magenkrämpfe gekommen sind. Schade, aber man lernt immer wieder dazu.
Es ist noch nicht aller Tage Abend, ….

Jetzt erst mal zwei Wochen Urlaub!

In diesem Sinne,
vielen Danke fürs Daumen drücken und an meine Sponsoren,
andre