Challenge Kraichgau

Das Ergebnis überrascht mich selbst. Das Gefühl im Wettkampf war gespickt von Müdigkeit und Kraftlosigkeit!

Anfang der Wettkampfwoche hat mich ein Magen-Darm-Infekt erwischt, hinzu kam ein fetter Schnupfen und eine ISG-Blockade aus dem verregneten Bundesliga Rennen in Berlin.
Somit habe ich drei Tage im Bett verbracht und dann wieder locker angefangen zu trainieren, um zu checken, wie der Körper darauf reagiert. Der Puls war okay und die Muskulatur ausgeruht vom nix tun. Aber ob ich die nötige Power fürs Rennen haben würde, war ungewiss…..

Am Rennmorgen sah es noch nach einen perfekten Wettkampfwetter aus, aber dann startete das Unwetter! Daraus resultierte ein um eine Stunde verschobener Schwimmstart.

Das Schwimmen verlief locker und entspannt! Nach 25:32 Minuten hatte ich wieder festen Boden unter den Füssen, dann schnell wechseln und los auf die Radstrecke. Das Radfahren lief gar nicht. Keine Energie im Körper… meine Vermutung: durch das Warten und Frieren vor dem Schwimmstart waren die Speicher schon leer. Somit habe ich zwei PowerBar Riegel in der ersten Stunde auf dem Rad gegessen. Aber leider zeigten sie keine Wirkung. Ich konnte kein Druck auf die Pedale bringen. Der Körper wollte am liebsten den NOTAUS drücken!

Aber irgendwie habe ich die 90km bergigen Kilometer hinter mich gebracht und hatte das Gefühl, dass mich Hunderte von Athleten auf dem Rad überholt haben.

Somit startete ich ziemlich frustriert in den Halbmarathon und hatte eigentlich nix mehr zu verlieren. Das Laufen ging recht gut, nur leider habe ich immer wieder Krämpfe in den Beinen. Die Zeit von 1:27 Stunden war unter der Vorgeschichte mehr als okay!

Mit meinem 36.Gesamtplatz und dem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Alterklasse bin ich richtig happy.

In diesem Sinne,
Niemals aufgeben,
Andre